HIGHLIGHTS DER AKTUELLEN e|m|w 3|17

Special: Daten – der neue Rohstoff

Messtechnik in Verteilnetzen

Von Big Data zum Minimalismus

von Martin Witzsch, freier Journalist im Auftrag der Janitza Electronics GmbH

Lastflüsse und besondere Ereignisse, wie kurzzeitige Spannungsschwankungen, im Bereich der Niederspannung sehr wenig bekannt. Diese Informationen werden jedoch durch den Photovoltaik-Boom der letzten Jahre und die städtische Nachverdichtung immer wichtiger. In Erlangen entwickeln die Stadtwerke zusammen mit der dortigen Universität eine Methode, die mit einem Minimum an Messdaten ein möglichst genaues Bild des städtischen Netzes liefert. Die dabei genutzte Messtechnik stellt ganz nebenbei viele Zusatzinformationen bereit, die bares Geld wert sind.

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Special: Daten – der neue Rohstoff

Digitalisierung bei Energieversorgern

Zügige Umsetzung ist erforderlich

von Markus Mrozyk, Associate Partner, Rödl & Partner Special Daten − der neue Rohstoff

Das Thema „Digitalisierung“ hält Energieversorgungsunternehmen zunehmend in Atem. Die meisten haben die Chancen der Digitalisierung erkannt, nutzen ihre Potenziale bislang allerdings nicht hinreichend. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Geschäftsprozesse und IT im Unternehmen transformieren – Potenziale nachhaltig nutzen“.

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Energieeffizienz & Erzeugung

Ein-Mühlenbetrieb bei Kohlekraftwerken

von Hans-Christian Schröder, Senior Expert Power Plants, TÜV SÜD Industrie Service

Um die Einspeiseschwankungen erneuerbarer Energien auszugleichen, müssen konventionelle Anlagen flexibler werden. Dafür kommen durchaus auch alte Kohlekraftwerke in Betracht. Wenn sie bestimmte Voraussetzungen wie die Tangentialfeuerung mitbringen, können regelungstechnische Änderungen schon ausreichen, um die Meiler flexibler zu fahren.

Eine komplette Stromversorgung mit erneuerbaren Energien ist das Ziel – mit der Realität hat das allerdings noch wenig zu tun. Bis zu 70 Gigawatt pro Tag kann der benötigte Restwert in Deutschland schwanken, den erneuerbaren Energien nicht abdecken. Diese Energielücke schließen konventionelle Kraftwerke. Sie sind „regelbar“, das heißt, sie speisen unabhängig von Wind und Sonne Energie ins Stromnetz ein. Dabei gilt es für die Betreiber, die Fahrweise ihrer Anlagen zu flexibilisieren. Schnelles Anund Abfahren, permanente Lastwechsel und bei Bedarf längerer Betrieb im unteren Teillastbereich sind charakteristisch dafür.

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Interview

Interview mit Thomas Zinnöcker, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ista GmbH

von Christian Seelos

Der Chef des Essener Energiedienstleisters Ista, Thomas Zinnöcker, wünscht sich mehr energiepolitische Verlässlichkeit. Im Interview mit der e|m|w fordert er einen langfristigen Energievertrag, der über Legislaturperioden hinweg Gültigkeit besitzt und den Unternehmen Planbarkeit gibt. Mit diesem Plan sollte die Politik auch ihren aktuellen energiepolitischen Kurs hinterfragen. Den reinen Fokus auf den Ausbau der Windund Solarenergie und die Elektrifizierung aller Märkte sieht Zinnöcker skeptisch. Stattdessen sollte die Politik mehr Augenmerk auf gering-investive Maßnahmen wie ein optimiertes Verbraucherverhalten legen.

e|m|w:
Herr Zinnöcker, mit dem Gebäudeenergiegesetz ist einmal mehr ein Gesetzesvorhaben gescheitert, das Schwung in die Wärmewende bringen sollte. Am Entwurf der Bundesregierung gab es viel Kritik, aus Ihrer Sicht zu Recht?

Thomas Zinnöcker:
Man kann sicher sagen, dass der Entwurf zum geplanten Gebäudeenergiegesetz grundsätzlich eine richtige Problematik adressierte, nämlich die drei – sich teilweise widersprechenden – Vorschriften EnEV, EnEG und EEWärmeG zusammenzuführen. Inhaltlich gab es aber einige Knackpunkte, die letztlich ja auch zum Scheitern des Vorhabens geführt haben...

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Online-Ausgaben im energate shop

Alle aktuellen e|m|w-Ausgaben oder Einzelartikel seit 2010 können Sie bequem und einfach im energate Online-Shop im PDF-Format erwerben.

Aktuelle Ausgabe:

Erschienen am 08.06.2017
Big Data, Digitalisierung, Blockchain - sicher jeder von Ihnen hat diese Schlagworte schon einmal gehört. Aber was steckt dahinter? Die e|m|w nimmt sich in ihrer aktuellen Ausgabe dieses Themas an, unter dem Schwerpunktthema "Daten - der neue Rohstoff". Lesen Sie darin, wie mithilfe der Digitalisierung neue Geschäftsmodelle entstehen können und ob Blockchain wirklich der vielgepriesene Heilsträger ist.

Auch die Eon-Tochter "E-wie-einfach" arbeitet an innovativen, digitalen Lösungen. Wir sprachen mit Oliver Bolay, Geschäftsführer von E-wie-einfach, und Robert Hienz, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Eon Energie Deutschland, anlässlich des zehnjährigen Firmenjubiläums über das vergangene Jahrzehnt und die Perspektiven des Unternehmens für die Zukunft. Ebenfalls zum Interview trafen wir Thomas Zinnöcker, Vorsitzender der Geschäftsführung des Messdienstleisters Ista. Er ist der Ansicht, dass die Politik ihr Augenmerk vermehrt auf gering-investive Maßnahmen wie ein optimiertes Verbraucherverhalten legen sollte.

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe:

- Ausschreibungen öffnen den Markt
- Kooperieren oder selber machen?
- Das Geschäft der Direktvermarktung

Erscheinungstermin 02.08.2017