e|m|w Ausgabe 6/2017

Klimafreundliche Mobilität

Erschienen am 04.12.2017

Der zunehmende Verkehr treibt Umweltschützern Sorgenfalten auf die Stirn. Unser Special "Klimafreundliche Mobilität" beleuchtet, welche technischen Möglichkeiten bestehen, um die Verkehrsflüsse klimafreundlicher zu gestalten - etwa mithilfe der Elektromobilität oder gasbetriebenen Antrieben. Allerdings - mit anderen Techniken allein ist es nicht getan, sind sich Prof. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin und Wasilis von Rauch, Bundesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland einig. Auch die Menschen müssen umdenken und ihr Verhalten ändern. Das kann die Politik ihnen aber auch schmackhaft machen - etwa mit fahrradfreundlicheren Innenstädten.

Neue Wege geht die Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Immobilienbranche - unser Thema im Interview mit Achim Südmeier, Vorstand der Rheinenergie. Mit Hildegard Müller, Vorstand für den Bereich Netze & Infrastruktur bei Innogy, haben wir über das "Designetz" gesprochen. In dem Projekt erforschen 46 Unternehmen, wie sich das Netz für die Energiewende smart machen lässt.

Inhalt dieser Ausgabe:

Regulierung & Netze

  • Das Winterpaket
    Der Klima- und Energierahmen für 2030
    von Dr. Susann Funke, Rechtsanwältin
    Die Europäische Kommission hat mit dem Europäischen Klima- und Energierahmen 2030 und den Vorschlägen zur Energieunion die Weichen für die künftige Ausrichtung der europä  mehr anzeigen >

    Die Europäische Kommission hat mit dem Europäischen Klima- und Energierahmen 2030 und den Vorschlägen zur Energieunion die Weichen für die künftige Ausrichtung der europäischen und nationalen Klima- und Energiepolitiken und die Umsetzung der Energiewende gestellt. Mit ihrem „Clean Energy for all Europeans“-Paket, dem sogenannten „Winterpaket“ liefert sie Vorschläge, wie der Weg dorthin unter Einbindung und Erweiterung der bestehenden 2030-Regulierung beschritten werden kann.

    Bereits am 30. November 2016 hat die Europäische Kommission das sogenannte „Winterpaket“ oder „Clean Energy“-Paket veröffentlicht. Am 27. Februar 2017 kamen die EU-Energieminister in Brüssel zu ersten Beratungen zum Legislativpaket zusammen. Aktuell befindet sich der Vorschlag in der Beratung im Europaparlament und im Europäischen Rat. Sodann steht noch die trilaterale Abstimmung mit der EU-Kommission bevor. 

    Das Winterpaket wird hauptsächlich die Beschlüsse des Europäischen Rates vom Oktober 2014 zu den europäischen Klima- und Energiezielen für 2030 umsetzen. Diese wiederum bauen auf dem geltenden 2020-Rahmen und den darin enthaltenen sogenannten „20-20-20-Zielen“ auf. Hiernach haben sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2020 ihre Treibhausgasemissionen um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, die Energieeffizienz um 20 Prozent zu erhöhen und einen Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch zu erreichen...

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Beschaffung & Handel

  • 2020 – und dann?
    von Danyon Nolte, Unternehmenssteuerung, Nordgröön Energie GmbH & Co. KG
    Nicht mehr lange bis zum Jahr 2020 und dann ist für die ersten Betreiber von EEG-Anlagen der Zeitraum vorbei, in dem sie Vergütung erhalten. Aber was ist danach? Rückbau? Weiterbetrieb?  mehr anzeigen >

    Nicht mehr lange bis zum Jahr 2020 und dann ist für die ersten Betreiber von EEG-Anlagen der Zeitraum vorbei, in dem sie Vergütung erhalten. Aber was ist danach? Rückbau? Weiterbetrieb?

    In einer dreijährigen Forschungs-, Entwicklungs- und Umsetzungszeit hat Nordgröön eine Plattform für den Handel mit Erneuerbaren-Strom für die Post-EEG-Ära geschaffen. Diese Plattform verbindet Erzeuger und Verbraucher direkt miteinander ohne die europäischen Strombörsen zu nutzen. Hierdurch entsteht ein eigener, exklusiver und komplett dezentraler Marktplatz für regionale, erneuerbare Energieerzeuger und Stromkunden. Um die Plattform und ihre zukünftigen Potenziale im Ganzen zu beschreiben, ist ein Blick auf die einzelnen Instrumente erforderlich, zum Beispiel das Invoicing von Kunden. „Was hat der Strompreis für einen Gewerbebetrieb mit dieser Plattform zu tun?“. 

    Wenn der Gewerbebetrieb einen Festpreis zahlen will, dann nichts. Interessiert sich das Unternehmen hingegen für flexible Stromtarife, wie sie in Skandinavien Standard sind, wird es interessant. Für diesen Fall stellt Nordgröön eine marktwirtschaftliche Kopplung von Erzeugung und Verbrauch gegenüber und ermöglicht so eine Bewirtschaftung des Kundenprofils oder -forecasts zum jeweils gültigen Preis. Der Einsatz von Smart Metering bei Stromkunden, deren exakter Stromverbrauch durch Standardlastprofile (SLP) bisher nicht erfasst wurde, eröffnet hier neue Möglichkeiten...

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Marketing & Vertrieb

  • Die Website als digitaler Kommunikationskanal
    Auswirkungen von veränderten Kundenanforderungen auf den Webauftritt von Energieversorgern
    von Katsiaryna Sazonava und Katharina Schatz, Online-Redakteure, hsag Heidelberger Services AG
    Die Bedeutung von zielgruppengerechten, digitalen Kommunikationskanälen ist enorm gestiegen und spielt eine zentrale Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit von Energieversorgern. Kunden erwarten  mehr anzeigen >

    Die Bedeutung von zielgruppengerechten, digitalen Kommunikationskanälen ist enorm gestiegen und spielt eine zentrale Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit von Energieversorgern. Kunden erwarten eine höhere Servicequalität und haben einen gestiegenen Anspruch an die Usability und die inhaltliche Qualität eines Webauftritts. Auch der leichte Zugang zu Informationen, wie den gesetzlichen Veröffentlichungspflichten für Netzbetreiber, spielt eine große Rolle. Durch eine nutzerorientierte Website mit individualisierter Kundenansprache und Online-Services differenzieren sich Energieversorgungsunternehmen gegenüber Mitbewerbern.

    Knapp 90 Prozent der Deutschen sind online und nutzen das Internet zur Kommunikation, Recherche, Unterhaltung oder zum Einkauf. Täglich wechselnde, vielfältige Angebote und die Möglichkeit, binnen weniger Minuten Produkte und Dienstleistungen zu vergleichen, erhöhen Kundenansprüche und intensivieren den Wettbewerb. Online-Abschlüsse, digitale Rechnungen sowie ein bequemes Vertragsmanagement über ein Kundenportal oder einen Online-Service gehören mittlerweile zum Standard.

    Große Unternehmen, die vermehrt in komplexe digitale Angebote, Multichannel-Kommunikation und Suchmaschinen-Werbung investieren, setzen traditionelle Versorger ebenso unter Druck, wie neue Marktteilnehmer mit innovativen Lösungen und attraktiven Angeboten. Während es früher üblich war, Energie über mehrere Jahre hinweg bei einem Versorger zu beziehen, liegt der Anbieterwechsel heute nur wenige Klicks entfernt...

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Energieeffizienz & Erzeugung

  • Mit Dampfrecycling Richtung Power-to- Steam
    Bewährte Technik erweitert Unternehmensoptionen
    von Matthias Wendel, Geschäftsleitung, Spilling Technologies GmbH
    Modernes Dampfrecycling mittels Kompressionstechnologie hilft, Ressourcen effektiver zu nutzen. Die Technologie senkt die Kosten für den Energieeinsatz und mindert den Ausstoß von Trei  mehr anzeigen >

    Modernes Dampfrecycling mittels Kompressionstechnologie hilft, Ressourcen effektiver zu nutzen. Die Technologie senkt die Kosten für den Energieeinsatz und mindert den Ausstoß von Treibhausgasen.

    Nicht nur bei Laien besitzt Dampf-Technologie oftmals ein Retro-Image. Man denkt an tutende Schiffsoldtimer, Emma die Dampflokomotive oder an die „Feuerzangenbowle“ und Heinz Rühmann. Alles ist meist schwarz-weiß, mechanisch und analog – auf den ersten Blick kein Zauber moderner Digitalwelten. Die Techniker wissen aber: Dampf ist aktuell wie eh und je, und nicht nur aus konventionellen Kraftwerken schwer wegzudenken, sondern auch ein wichtiges Hilfsmittel vieler Industriezweige. Allerdings spielen Dampf und dessen Anwendungen in den derzeitigen Diskussionen zur Energieeffizienz und in der Vision einer Energiewende kaum eine Rolle. Vielmehr ist ein Schattendasein in der Schmuddelecke angesagt.

    Konsequenter Einsatz moderner Technik könnte jedoch eine Zäsur bringen: Statt Abdampf oder Überschussdampf weitestgehend ungenutzt verpuffen zu lassen, gibt es einen technischen Ansatz, diesen wieder für weitere Prozesse nutzbar zu machen – das Dampfrecycling mittels mechanischer Kompression...

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  • Der Zürichsee ist auch eine Heizung
    von Lena Harm und Brigitta Künzli, EWZ
    Der Zürichsee ist ein beliebtes Erholungsgebiet und das wichtigste Trinkwasserreservoir für die Stadt Zürich und ihre Agglomeration. Das Seewasser dient zudem als Energiequelle zum Heiz  mehr anzeigen >

    Der Zürichsee ist ein beliebtes Erholungsgebiet und das wichtigste Trinkwasserreservoir für die Stadt Zürich und ihre Agglomeration. Das Seewasser dient zudem als Energiequelle zum Heizen und Kühlen. EWZ, das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, nutzt das Wasser des Zürichsees seit 2003 für drei Seewasserverbunde. Diese versorgen zahlreiche Gebäude rund um das Zürcher Seebecken umwelt- und klimafreundlich mit Wärme und Kälte.

    Die drei Seewasserverbunde Escherwiese, Fraumünster und Falkenstraße unterstützen seit der Inbetriebnahme des ersten Verbundes Escherwiese im Jahr 2003 die umwelt- und energiepolitischen Ziele der Stadt Zürich und des Bundes. Die benötigte Energie wird effizient, wirtschaftlich und ressourcen- sowie umweltschonend bereitgestellt und es gilt, den Einsatz fossiler Brennstoffe und den CO2- Ausstoß zu vermindern. Mit den Seewasserverbunden werden jährlich 1.005.000 Liter Heizöl eingespart. Das entspricht einer CO2-Reduktion von 2.630 Tonnen. 

    Der Zürichsee eignet sich gut als Quelle zum Heizen und Kühlen, da das Seewasser in allen vier Jahreszeiten nutzbar ist. Damit das Seewasser verwendet werden kann, muss es in einer Tiefe gefasst werden, die im Sommer eine direkte Kühlung zulässt, ohne die Verwendung von Kältemaschinen (Freecooling). Bei den drei Verbunden im Zürichsee liegt die Wasserfassung, je nach Verbund, zwischen 12 und 15 Metern tief...

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Interview

  • "Emissionsgrenzwerte sind besser als Verbote."
    von Interview mit Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführender Gesellschafter der FEV Group GmbH
    Quasi alle großen Automobilhersteller auf der Welt gehören zu den Kunden der FEV mit Stammsitz in Aachen. Das 1978 gegründete Unternehmen entwickelt Antriebe und Fahrzeugtechnik fü  mehr anzeigen >

    Quasi alle großen Automobilhersteller auf der Welt gehören zu den Kunden der FEV mit Stammsitz in Aachen. Das 1978 gegründete Unternehmen entwickelt Antriebe und Fahrzeugtechnik für die Automobilwirtschaft. Gehört es damit zu den Verhinderern einer Verkehrswende? Der Parkplatz der FEV lässt erste Zweifel an dieser Vermutung aufkommen: Hier finden sich Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie ein überdachter Fahrradabstellplatz. e|m|w-Redakteurin Stefanie Dierks sprach mit dem Sohn des Firmengründers und heutigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Stefan Pischinger, über die technologischen Möglichkeiten bei Fahrzeugantrieben.

    e|m|w: Herr Professor Pischinger, muss man ein Autoliebhaber sein, um hier zu arbeiten?

    Stefan Pischinger: Es schadet sicher nicht, aber unser Arbeitsgebiet ist deutlich größer. Wir arbeiten auch für nicht-automobile Bereiche, zum Beispiel Schiffs-und Lokomotivmotoren bis hin in den Aerospace-Bereich. Es muss nicht jeder ein leidenschaftlicher Autonarr sein. Aber es trifft sicher auf viele von uns zu.

    e|m|w: Was macht die FEV genau?

    Stefan Pischinger: Unser Geschäft ist nicht die Produktion, sondern die Entwicklung. Unsere Kunden sind die Automobilindustrie sowie deren Zulieferer. Wenn Sie genug Geld mitbringen, können wir auch für Sie einen völlig neuen Antrieb entwickeln, also Motor und Getriebe, aber auch ein ganzes Fahrzeug.

    e|m|w: Wie können die herkömmlichen Antriebstechnologien wie Diesel und Benziner heute effizienter werden?

    Stefan Pischinger: Wir sehen sowohl bei Diesel- als auch bei Ottomotoren ein Potenzial, die Wirkungsgrade um über 20 Prozent zu steigern. Das ist beispielsweise über die Verbrennung möglich...

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  • "Die Energiewende braucht mehr Köpfchen und weniger Kupfer."
    von Interview mit Hildegard Müller, Vorständin, innogy SE
    Die Energiewende findet im Verteilnetz statt, heißt es immer wieder. Also viel zu tun für Hildegard Müller, die im Vorstand von innogy das Ressort Netz & Infrastruktur verantwortet  mehr anzeigen >

    Die Energiewende findet im Verteilnetz statt, heißt es immer wieder. Also viel zu tun für Hildegard Müller, die im Vorstand von innogy das Ressort Netz & Infrastruktur verantwortet. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung, Anforderungen an eine zeitgemäße Anreizregulierung und das Projekt „Designetz“.

    e|m|w: Frau Müller, in der Energiewirtschaft macht das geflügelte Wort „Die Energiewende findet im Verteilnetz statt“ die Runde. Wie verändert sich die Rolle des Verteilnetzbetreibers konkret?

    Müller: Der Verteilnetzbetreiber übernimmt künftig nicht mehr nur am Ende der Kette die letzte Verteilung, sondern er wird zum zentralen Manager der Energiewende. Dabei ist er nach wie vor Garant dafür, dass die Versorgungssicherheit aufrechterhalten bleibt. Ich betone das, denn die Stabilität des Netzes ist ein hohes Gut. Und dass diese Aufgabe anspruchsvoller wird, zeigt sich darin, dass die Zahl der notwendigen Eingriffe in den Netzbetrieb drastisch steigt.

    In der öffentlichen Diskussion liegt häufig das Augenmerk auf dem Übertragungsnetz, die ganz überwiegende Zahl der Eingriffe erfolgt aber im Verteilnetz. Hinzu kommt der Trend zur fortschreitenden Dezentralisierung. Mehr als 90 Prozent der Erzeugungsanlagen werden im Verteilnetz angeschlossen. Allein in unserem Netzgebiet haben wir 330.000 Erneuerbaren-Anlagen angeschlossen, in Deutschland insgesamt gibt es mehr als rund 1,6 Millionen. Aus der Einbahnstraße der Vergangenheit, vom Übertragungsnetz in das Verteilnetz, wird ein bidirektionaler Traffic. Zudem beschäftigen uns neue Entwicklungen wie Sektorkopplung und Digitalisierung. Auch diese Entwicklungen finden im Verteilnetz statt.

    Dezentrale Strukturen brauchen aber auch dezentrale Netzlösungen. Die Verteilnetzbetreiber sollen ihrer wachsenden Verantwortung für die Netzstabilität in der Region und vor Ort nachkommen können. Wir wollen deswegen das Subsidiaritätsprinzip der Energiewende stärken. Ich bin überzeugt, dass wir zum Wohle der Verbraucher viele kluge Lösungen finden können. Zugleich können wir Netzausbau vermeiden, wenn wir intelligente Flexibilitäts- und Lastmanagementsysteme aufbauen. Das erproben wir derzeit in unserem Forschungsprojekt Designetz...

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  • "Wir bieten keine Produkte, sondern Lösungen."
    von Interview mit Holger Kemp, Leiter Vertrieb Stadtwerke und Großkunden bei innogy SE
    Holger Kemp, Leiter Vertrieb Stadtwerke und Großkunden bei innogy SE, erläutert im e|m|w-Interview, wie sich das Umfeld für Stadtwerke wandelt. Eigene Aktivitäten werden unattrakt  mehr anzeigen >

    Holger Kemp, Leiter Vertrieb Stadtwerke und Großkunden bei innogy SE, erläutert im e|m|w-Interview, wie sich das Umfeld für Stadtwerke wandelt. Eigene Aktivitäten werden unattraktiver. Zudem werden Ressourcen in neuen Geschäftsfeldern gebraucht. e|m|w: Herr Kemp, was sind heute die drängendsten Themen, denen sich ein Stadtwerk stellen muss?

    Holger Kemp: Die größte Herausforderung im Stadtwerkegeschäft nehme ich heute darin wahr, dass es unglaublich komplex geworden ist. Die Fragestellung ist insbesondere für kleinere Stadtwerke, auf welche Themen sie sich eigentlich konzentrieren sollen. Auf der einen Seite liegt auf den klassischen Geschäftsfeldern wie Netz oder Commodity-Vertrieb ein immer weiter zunehmender Margendruck. Zugleich stehen die Stadtwerke vor der Herausforderung, Zukunftsthemen zu bearbeiteten, ohne dabei heute genau zu wissen, welches dabei am Ende für sie kommerziell zündet. In dem Umfeld genau diese Rakete zu finden und das häufig mit angespannter Personalausstattung: Das ist die größte Herausforderung aus meinem Blickwinkel.

    e|m|w: Sie sprechen Margendruck im Commodity-Bereich an. Das kommt doch denStadtwerken auf der Beschaffungsseite wiederum zugute?

    Holger Kemp: Ja und nein. Von den niedrigeren Vorlieferantenmargen profitieren natürlich die Stadtwerke. Auf der anderen Seite stecken Stadtwerke entweder über eigene Handelsinfrastruktur oder indirekt über Kooperationen heute auch sehr viel Aufwand in das Thema Beschaffung. Da stellt sich die Frage, ob sich ein Tradingfloor eines mittelgroßen Stadtwerkes mit vier bis sechs Leuten in dem Margenumfeld überhaupt lohnt. Bei einer sehr hohen Vorlieferantenmarge rechnet sich das. Aber da diese Marge erodiert ist, möchte ich sagen: Die gute Arbeit der Tradingfloors in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass ihr Job letzten Endes obsolet wird. Damit wird das Thema Beschaffung immer mehr zur Commodity an sich...

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  • "Die Torte ist groß genug für Energie- und Wohnungswirtschaft."
    von Interview mit Achim Südmeier, Vorstand, Rheinenergie
    Die Liste von neuen Dienstleistungen und Geschäftsfeldern ist lang – darunter Solarpacht mit Stromflatrate oder ohne, Smart-Home-Produkte oder auch Quartierskonzepte. Rheinenergie-Vorstand   mehr anzeigen >

    Die Liste von neuen Dienstleistungen und Geschäftsfeldern ist lang – darunter Solarpacht mit Stromflatrate oder ohne, Smart-Home-Produkte oder auch Quartierskonzepte. Rheinenergie-Vorstand Achim Südmeier erläutert im emw-Interview, wo es als Energieversorger lohnt mitzumischen und welche Themen man wohl lieber Amazon, Google und Co überlässt.

    e|m|w: Herr Südmeier, lassen Sie uns über einige neue Dienstleistungsprodukte der Energieversorger sprechen. Wie steht es mit der Solarpacht?

    Achim Südmeier: Bei der Solarpacht sind die richtigen Prozesse kriegsentscheidend: Stimmt die Performance? Habe ich den richtigen Partner dafür gewählt? Am Ende muss natürlich auch der Preis für den Kunden attraktiv sein. Das gestaltet sich durch das günstige Zinsniveau derzeit alles andere als einfach. Wenn dem Kunden Services wie beispielsweise die Wartung nicht wichtig sind, dann kann er die Solaranlage auf eigene Rechnung günstiger installieren lassen. Trotzdem ist die Solarpacht ein Muss für all diejenigen Versorger, die viele Eigenheimkunden haben. Aber das Geschäftsmodel wird kurzfristig eben kein Goldesel werden.

    e|m|w: Haben Sie die richtigen Prozesse und Dienstleister gefunden, um eine Marge hinzubekommen?

    Achim Südmeier: Allein die Prototyphase hat bei uns sieben bis acht Monate in Anspruch genommen. Die Auftragsaufnahme, die Koordinierung sowie die Billingthemen machen wir alle selbst. Das Aufmaß der Solaranlage und die Vorort-Installationen übernimmt ein lokaler Dienstleister. Eigenregie ist unser Credo und wir sind selbst kaum auf der White-Label-Schiene unterwegs...

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Kommentar

  • Es muss so bleiben, wie es ist
    von Andreas Knie, Leitung, Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am WZB
    Der Verkehr ist ins Gerede gekommen. Dieselskandal, E-Auto-Quote, Emissionshandel, neue Grenzwerte. Doch hört man auf die leisen Töne, dann wird eins klar: Wir machen erstmal so weiter wie b  mehr anzeigen >

    Der Verkehr ist ins Gerede gekommen. Dieselskandal, E-Auto-Quote, Emissionshandel, neue Grenzwerte. Doch hört man auf die leisen Töne, dann wird eins klar: Wir machen erstmal so weiter wie bisher. Als erstes prominentes Ziel in den Sondierungsverhandlungen für eine neue Regierungskoalition wurde der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor gekippt. Sonst wäre eventuell die Regierungsbildung gefährdet gewesen.

    Demnach können auch nach 2030 Diesel und Ottomotoren ihren Dienst tun. Puristen der Ökobewegung hatten sowieso schon ausgerechnet, dass die Bilanz von E-Fahrzeugen heute und auch morgen sogar schlechter ist wie die von Verbrennungskraftmaschinen. Wenn man flächendeckend auf E-Autos umstellen würde, müsste man die Ökostrom-Erzeugung vervierfachen. Das wäre technisch in den nächsten Jahren gar nicht möglich und die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Windkraftanlagen sei bereits jetzt kritisch. Und überhaupt: wo kommen denn die Rohstoffe für die Batterien her, das sind alles politische Krisengebiete!...

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Special: Klimafreundliche Mobilität

  • Die Verkehrswende ins Rollen bringen
    von Wasilis von Rauch
    Mobilität sollte den Menschen nutzen und nicht mit Stickoxiden, Lärm und unbegehbaren Städten das Leben erschweren. Die Verkehrswende wird eine große Managementaufgabe der Bundesr  mehr anzeigen >

    Mobilität sollte den Menschen nutzen und nicht mit Stickoxiden, Lärm und unbegehbaren Städten das Leben erschweren. Die Verkehrswende wird eine große Managementaufgabe der Bundesregierung. Gelingt sie, bleibt der Mensch mobil und die Umwelt atmet auf. Die Vereinbarungen zum Klimaschutz kann Deutschland nur erfüllen, wenn die Verkehrswende die Energiewende ergänzt.

    Der Erfolg der nächsten Bundesregierung wird sich auch daran bemessen, ob sie die Verkehrswende politisch ins Rollen bringt. International hat sich Deutschland verpflichtet, die Klimaziele nach dem Pariser Abkommen einzuhalten. Sie hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel wird deutlich verfehlt werden, das ist schon heute klar. Das Hauptproblem ist der Verkehrssektor. Dieser trägt mit rund 20 Prozent zu den Treibhausgasemissionen bei.

    Bis 2014 sanken seine Emissionen gerade mal um 2,6 Prozent im Vergleich zu 1990. Im Jahr 2016 sind die Treibhausgasemissionen sogar wieder angestiegen und lagen um 1,8 Millionen Tonnen über denen von 1990 (ein Plus von 1,1 Prozent). Vor allem der Güterverkehr auf der Straße und der stark gestiegene Dieselverbrauch, auch im Pkw-Bereich, sind die Ursache...

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  • Bio-CNG: Gegenwind für Diesel & Co.
    Grüner Antrieb reduziert Feinstaub, Ruß und Stickoxide
    von Stefan Laumann, Abteilungsleiter, Envitec Biogas
    Bio-CNG (Compressed Natural Gas) kann gerade im Verkehrssektor CO2-Einsparungen von bis zu 97 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen erbringen. In Deutschland liegt der Anteil von Erdgas und Bio  mehr anzeigen >

    Bio-CNG (Compressed Natural Gas) kann gerade im Verkehrssektor CO2-Einsparungen von bis zu 97 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen erbringen. In Deutschland liegt der Anteil von Erdgas und Biomethan am Kraftstoffabsatz dennoch aktuell lediglich bei etwa 0,35 Prozent. In Deutschland sind knapp 900 CNG-Stationen aus Erdgas und Biomethan in Betrieb. Das ist ausbaufähig. Dafür muss seitens der Regierung der politische Wille zum Ausbau der CNG-Infrastruktur wachsen.

    Feinstaub-Alarm in Stuttgart, Smog in Peking und Neu-Delhi: Die wachsende Mobilität der Menschen zollt ihren Tribut. Laut einer am 19. Oktober vom „Lancet-Magazin“ veröffentlichten Studie starben allein im Jahr 2015 neun Mio. Menschen an Krankheiten, die durch Umweltbelastungen ausgelöst werden. Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden kosten damit sogar mehr Menschen das Leben als Kriege und Krankheiten. Und dennoch: die Motorisierung der Menschheit wächst, und damit auch die Umweltbelastung – nicht nur in der sogenannten Dritten Welt. Bislang spielte international bei der Entwicklung des individuellen Personenverkehrs der Dieselantrieb die Hauptrolle.

    Für die immer größer werdenden Autos schienen die neuen Generationen von sparsamen und kraftvollen Dieselmotoren der Heilsbringer – bis zum sogenannten Dieselgate. Der Schadstoffausstoß von Dieselautos überschreitet meist die Normwerte – dabei könnte es so einfach sein, Mobilität umweltfreundlicher zu gestalten – und das weltweit: Die Vorteile von Bio-CNG (Compressed Natural Gas) als CO2 -neutralem Treibstoff liegen auf der Hand. Allein im Verkehrssektor sind mit dem Einsatz von Biomethan CO2-Einsparungen von bis zu 97 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen möglich. Allerdings geht der Ausbau der notwendigen Infrastruktur nur schleppend voran...

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  • Ohne starkes Stromnetz geht es nicht
    Herausforderung Elektromobilität
    von Selma Lossau, Leiterin Netzintegration Elektromobilität, Netze BW
    Die Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf. In vielen Großstädten steht schon jetzt ein flächendeckendes Netz an Ladesäulen zur Verfügung. Aber auch in kleinere  mehr anzeigen >

    Die Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf. In vielen Großstädten steht schon jetzt ein flächendeckendes Netz an Ladesäulen zur Verfügung. Aber auch in kleineren Städten und ländlichen Regionen kommt der Ausbau voran. Werden die Verteilnetze zum Flaschenhals für die neue Art der Mobilität?

    Im Oktober 2017 fuhren in Deutschland knapp 45.000 Elektrofahrzeuge, deren Stromverbrauch kaum eine Rolle spielt. Selbst der gewollte Anstieg auf eine Million E-Mobile würde ihn nur um rund ein halbes Prozent erhöhen. Die Herausforderung liegt an einer ganz anderen Stelle: bei den Netzen. Werden viele E-Autos gleichzeitig geladen, können lokal hohe Spitzenbelastungen entstehen, auf welche die Netze nicht ausgelegt sind: weder bei Privathaushalten noch bei Parkhäusern oder Firmen, die einen Fuhrpark mit E-Autos unterhalten.

    Die Netze BW hat schon vor Jahren begonnen, sich mit Lösungen zu befassen, wie gerade die Verteilnetze am besten auf die anstehende Mobilitätswende vorzubereiten sind. Dabei soll für die Kunden jederzeit ein komfortabler Zugang zum benötigten Ladestrom bestehen. Gleichzeitig gilt es, eine Überlastung und einen teuren Ausbau zu vermeiden...

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  • Second-Life-Batterien mit großer Zukunft
    von Martin Kram, Director Sales & Managing Director, Deutschland, Eaton
    Wenn Batterien von Elektroautos ausgetauscht werden müssen, sind sie noch lange nicht ausgepowert und lassen sich als Speicher nutzen. Die Reichweite von Elektroautos verringert sich mit Anzahl d  mehr anzeigen >

    Wenn Batterien von Elektroautos ausgetauscht werden müssen, sind sie noch lange nicht ausgepowert und lassen sich als Speicher nutzen. Die Reichweite von Elektroautos verringert sich mit Anzahl der Ladezyklen. Hat der Speicher nur noch 70 bis 80 Prozent seiner Kapazität, beeinträchtigt das den Nutzwert und er wird ausgetauscht. Das kann man als Entsorgungsproblem oder als Recyclingchance begreifen. Eaton und Nissan machen aus der Not eine Tugend. Ausrangierte Akkus aus Elektroautos können als Energiespeichersysteme für Privathaushalte und gewerbliche Gebäude ein zweites Betätigungsfeld finden.

    Lithium-Ionen-Batterien verlieren nach einigen Tausend Ladezyklen und mit zunehmendem Alter einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit. Im Fahrzeugeinsatz führt dies zu einer längeren Ladezeit und mindert die Reichweite. Das reduziert die Alltagstauglichkeit von Elektroautos spürbar und belastet die Akzeptanz für die lokal emissionsfreie Mobilität. Außerdem sinkt der Wiederverkaufswert der E-Autos, weshalb Batterien häufig schon nach acht Jahren ausgetauscht werden. Diese Akkus mögen zwar für die Anforderungen des Straßenverkehrs nicht mehr geeignet sein, sie verfügen aber noch über ausreichende Kapazitäten, um einem anderen Verwendungszweck zu dienen.

    Für den Einsatz als Energiespeicher beispielsweise reicht ihre Kapazität noch vollkommen aus. Hier sind die Einsatzgebiete vielfältig. So schlossen Nissan und Eaton 2015 eine Kooperation, um die Akkus aus Elektrofahrzeugen für ein „Second Life“ nutzbar zu machen. Ausgediente Batterien aus dem Nissan Leaf werden daher inzwischen als Energiespeicher für Häuser verwendet. So können sie auch Probleme auffangen, die ansonsten bei der Gewinnung von „grüner“ Energie auftreten...

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  • E-Mobilität kommt in Fahrt
    Solares Laden von Elektrofahrzeugen
    von Rupert Haslinger, Projektmanager, Allmobil
    Das Zusammentreffen technologischer Entwicklungen wirkt als Katalysator für die Mobilitätswende: die Digitalisierung, günstiger Solarstrom sowie effizientere Speicher- und Ladesysteme.   mehr anzeigen >

    Das Zusammentreffen technologischer Entwicklungen wirkt als Katalysator für die Mobilitätswende: die Digitalisierung, günstiger Solarstrom sowie effizientere Speicher- und Ladesysteme. Elektrofahrzeuge sind technische und wirtschaftliche Alternativen zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Bereits ab dem Jahr 2025 soll jedes vierte Neufahrzeug ein Elektrofahrzeug sein.

    Hinsichtlich der CO2-Emissionen gibt es in Europa klare Vorgaben: bis 2020 ist ein Zielwert von 95 Gramm CO2/km einzuhalten – bezogen auf den Flottendurchschnitt eines Fahrzeugherstellers. Der aktuelle Durchschnittswert beträgt − über alle Hersteller − rund 128 Gramm CO2/km. Aufgrund der umweltpoltischen Vorgaben beginnen immer mehr Hersteller, ihre Fahrzeuge zu elektrifizieren. Aus umweltpoltischer Sicht ist dies klar zu befürworten.

    Rund 80 Gramm CO2/km „emittiert“ ein Elektrofahrzeug, wenn der Strom auf Basis des deutschen Strommixes bereitgestellt wird. Durch einen höheren Anteil an Ökostrom fällt diese Bilanz zunehmend besser aus. Folglich „emittiert“ ein Elektrofahrzeug etwa nur 60 Gramm CO2/km, wenn der Strom zum Beispiel auf Basis des österreichischen Strommixes bereitgestellt wird. Wird das Fahrzeug mit Solarstrom geladen, beträgt der Emissionswert weniger als zehn Gramm CO2 je Kilometer...

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  • E-world 2018: Ausstellungsbereich Smart Energy wächst
    von Kristina Wald, con|energy agentur gmbh
    Im Ausstellungsbereich Smart Energy präsentieren sich wieder zahlreiche Unternehmen aus der Industrie, der Telekommunikations- und der IT-Branche sowie politische Verbände und Akteure. In  mehr anzeigen >

    Im Ausstellungsbereich Smart Energy präsentieren sich wieder zahlreiche Unternehmen aus der Industrie, der Telekommunikations- und der IT-Branche sowie politische Verbände und Akteure.

    In den letzten drei Jahren hat sich die Anzahl der Aussteller im Bereich „Smart Energy“ auf der E-world energy & water mehr als verdoppelt. 2017 stellten allein in diesem Bereich über 150 Unternehmen ihre Dienstleistungen, Produkte und Technologien aus. Die Vorzeichen für 2018 stehen ebenfalls gut: Vom 6. bis zum 8. Februar präsentieren in den Hallen 6 und 7 wieder zahlreiche Unternehmen aus der Industrie, der Telekommunikations- und der IT-Branche sowie politische Verbände und Akteure nachhaltige, effiziente und intelligente Lösungen rund um Energieerzeugung und -speicherung, Stromübertragung sowie Verbrauchssteuerung. Weitere Themen sind die effektive Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichersysteme sowie die Digitalisierung des Messwesens und nachhaltige Lösungen für intelligente Städte...

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Energy Awards

  • Energy Awards 2017
    Fünf Jahre – eine Vision
    von Daniel Zugehör, ener|gate-Redaktion, Berlin
    Zum bereits fünften Mal hat die Energy Academy visionäre Konzepte für die Energiewelt der Zukunft mit den Energy Awards geehrt. Vor rund 400 hochkarätigen Gästen aus Politik,   mehr anzeigen >

    Zum bereits fünften Mal hat die Energy Academy visionäre Konzepte für die Energiewelt der Zukunft mit den Energy Awards geehrt. Vor rund 400 hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen die Gewinner in den fünf Kategorien Industrie, Mobilität, Smart Infrastructure, Start-up und Utilities & Stadtwerke ihre Preise entgegen.

    Die Verleihung der Energy Awards 2017 fand traditionell im Berliner Museum für Kommunikation statt. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) spornte als Schirmherrin dazu an, weiterhin „Energie neu zu denken“. Die Initiatoren der Energy Awards sind General Electric (GE) und das „Handelsblatt“; der ener|gate-Fachverlag war erneut Medienpartner. „And the winner is…“

    Die diesjährige Preisverleihung offenbarte einmal mehr: Die Digitalisierung ist Taktgeber eines grundlegenden Wandels. Gerade darum brauche es Mut für Innovationen, sagte Stephan Reimelt, 2017 letztmalig Chairman der Energy Awards Academy und ehemaliger President & CEO von GE Germany & Austria. „Heute ist Realität, was vor wenigen Jahren noch Vision war“, so Reimelt. Er sei stolz, dass Unternehmen wie GE diese Entwicklung forciert hätten. Nun müsse die Politik den passenden Rahmen für das „Projekt Energiewende“ setzen...

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Prozesse & IKT

  • Smart Cities
    mit Hilfe agiler Netzwerke
    von Michael Kandel, Senior Manager, m3 Management Consulting GmbH
    Die Stadt von morgen soll „smart“ werden. Für Stadtwerke und Unternehmen eine große Chance, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Um die vielfältigen Anforde  mehr anzeigen >

    Die Stadt von morgen soll „smart“ werden. Für Stadtwerke und Unternehmen eine große Chance, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Um die vielfältigen Anforderungen an Innovation, Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Entwicklung der „Smart City“ erfolgreich zu bewältigen, sind agile Organisationsformen bestens geeignet.

    Der Begriff „Smart City“ lässt sich auf nahezu alle Aktionsfelder derzeitiger Stadtentwicklungen anwenden. Er bezeichnet das Ziel einer neuen, integrierten Stadtentwicklung, die effiziente, technologische und soziale Innovationen miteinander verknüpft. Besonders die Verzahnung der Bereiche Energie, Gebäude, Mobilität und Infrastruktur inklusive Informationstechnologien steht im Vordergrund und ermöglicht es, Herausforderungen wie Urbanisierung, Umwelt- und Klimaproblematik sowie Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Das Potenzial ist groß, die Ideen sind vielfältig. Immer mehr Unternehmen werden gegründet oder investieren in das Thema, um neue Kunden und Märkte zu erschließen...

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