e|m|w Ausgabe 5/2017

Chancen in der Wärmewende

Erschienen am 04.10.2017

Matthias Kurth prägte als Präsident der Bundesnetzagentur deren Anfangsjahre entscheidend mit. Für unser aktuelles Heft besuchte ihn unser Redakteur Dennis Fischer im heimischen Dreieich. Im Interview gibt er einen Rückblick auf seine Tätigkeit bei der Bundesnetzagentur und seinen Blick auf die heutige Lage der deutschen Energiewirtschaft.
 
Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe steht der Wärmemarkt. Neue Technologien und Ideen sind hier gefragt, wie die effiziente Nutzung von Abwärme oder Konzepte rund um Wärmepumpen. Nicht zu vergessen die mittlerweile schon etablierte Kraft-Wärme-Kopplung. Welche Tücken es dabei zu überwinden gilt, erläutert Matthias Funk, Technischer Vorstand der Stadtwerke Gießen, in seinem Artikel.

Inhalt dieser Ausgabe:

Regulierung & Netze

  • Intelligente Stromnetze unabdingbar für das Gelingen der Energiewende
    von Von Dr. Andreas Breuer und Thomas Wiedemann, Innogy SE
    Die Energiewende mit ihrer hohen Zahl an dezentralen Erzeugungsanlagen mit stark fluktuierender Stromeinspeisung verändert die Funktion des Verteilnetzes grundlegend. Dieser Wandel des Versorgung  mehr anzeigen >

    Die Energiewende mit ihrer hohen Zahl an dezentralen Erzeugungsanlagen mit stark fluktuierender Stromeinspeisung verändert die Funktion des Verteilnetzes grundlegend. Dieser Wandel des Versorgungssystems erfordert von den Verteilnetzbetreibern neue Lösungen. Neben klassischen Maßnahmen kommt dabei der Digitalisierung der Stromnetze eine entscheidende Rolle zu. Durch die Konvergenz von Energie- und Informationstechnik wird das Verteilnetz zunehmend intelligent im Sinne eines Smart Grids.

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Beschaffung & Handel

  • The trend is your friend! Gilt dies auch für den Energiehandel?
    Marktpsychologie zu Nutze machen
    von Von Stefan Küster, Analyst, Energycharts.de
    Bei der Technischen Analyse handelt es sich um ein Verfahren zur Vorhersage wahrscheinlicher Preisentwicklungen von Finanzprodukten oder Rohstoffen. Sie ist eine für Energiehändler, Portfoli  mehr anzeigen >

    Bei der Technischen Analyse handelt es sich um ein Verfahren zur Vorhersage wahrscheinlicher Preisentwicklungen von Finanzprodukten oder Rohstoffen. Sie ist eine für Energiehändler, Portfolio-Manager, Key-Account-Manager und Energieberater unverzichtbare Methodik. Mit ihr lassen sich Informationsvorteile am Markt generieren und damit Handelsentscheidungen sowie für den Kunden nachvollziehbare Beratungsleistungen im wachsenden Dienstleistungsumfeld eines Energieversorgers durchführen.

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Marketing & Vertrieb

  • Coupons − mehr als ein Kundenbindungsinstrument
    von Von Simon Knittler, Berater, con|energy
    Seit dem Fall des Rabattgesetzes haben sich auch hierzulande Coupons als Marketinginstrument durchgesetzt. Auch für Energieversorger sind sie ein probates Mittel, um Kunden zu binden. Couponing &  mehr anzeigen >

    Seit dem Fall des Rabattgesetzes haben sich auch hierzulande Coupons als Marketinginstrument durchgesetzt. Auch für Energieversorger sind sie ein probates Mittel, um Kunden zu binden. Couponing über digitale Kanäle bietet zudem einen tiefergehenden Einblick in die Interessen der Kunden und eröffnet damit den Weg für neue Geschäftsfelder.

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Energieeffizienz & Erzeugung

  • Wie ein Kompostwerk zum Gaslieferanten wird
    Grünes Gas aus Bioabfall
    von Von Rainer Kübler, Geschäftsführer Stadtwerke Bietigheim-Bissingen
    Sogar Bioabfall, den jeder von uns täglich produziert, kann einen Beitrag zur Energiewende leisten. Etwa 4,4 Mrd. kWh Biogas ließe sich aus deutschem Kompost im Jahr erzeugen. Allerdings re  mehr anzeigen >

    Sogar Bioabfall, den jeder von uns täglich produziert, kann einen Beitrag zur Energiewende leisten. Etwa 4,4 Mrd. kWh Biogas ließe sich aus deutschem Kompost im Jahr erzeugen. Allerdings rechnen sich die hierfür nötigen Vergärungsanlagen erst ab einer gewissen Größe und Mindest-Abfallmenge.

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  • Neubau im Altbau – die bessere Alternative?
    von Von Peter Burkhard, Geschäftsführer, Bundesverband energieerzeugende Gebäude
    Neubauten werden heute weitgehend energieeffizient gestaltet. Die meisten Menschen leben aber in Altbauten – was im Sinne der Stadt- und Ortsplanung auch wünschenswert ist. Große Teile dieses Gebäud  mehr anzeigen >
    Neubauten werden heute weitgehend energieeffizient gestaltet. Die meisten Menschen leben aber in Altbauten – was im Sinne der Stadt- und Ortsplanung auch wünschenswert ist. Große Teile dieses Gebäudebestandes sind aber mittlerweile in die Jahre gekommen. Gerade bei ohnehin anstehenden Sanierungen lohnt sich die Einbeziehung der energetischen Komponente, wie ein Fallbeispiel zeigt.  > Artikel oder gesamte Ausgabe kaufen    < weniger anzeigen

Stichwort

  • Wärmepumpe im Großgewerbe
    von Von Mareike Lickfeld und Artjom Maksimenko, e|m|w-Redaktion
    Wärmepumpen-Technologien sind in der Lage, auch größere Gebäudekomplexe zu beheizen. Dies zeigt ein aktuelles Projekt des Wärmepumpenherstellers Mitsubishi Electric in Mö  mehr anzeigen >

    Wärmepumpen-Technologien sind in der Lage, auch größere Gebäudekomplexe zu beheizen. Dies zeigt ein aktuelles Projekt des Wärmepumpenherstellers Mitsubishi Electric in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Der Hersteller setzt dort 20 Wärmepumpen ein, um eine Gewerbefläche von 5.300 Quadratmetern zu beheizen beziehungsweise zu kühlen. Es handelt sich um ein ehemaliges Gebäude der Einzelhandelskette Karstadt. Nachdem die Filiale im Zuge der Neustrukturierung des Konzerns geschlossen wurde, sollte der Gebäudekomplex auch energetisch saniert werden. Ziel war unter anderem, den ausgedienten Gaskessel zu ersetzen.

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Interview

  • "Wir sollten die Kleinstaaterei überwinden."
    Interview mit Matthias Kurth, ehem. Präsident der Bundesnetzagentur
    Zwölf Jahre stand Matthias Kurth an der Spitze der Bundesnetzagentur. Was macht er heute und wie blickt er auf das Projekt Energiewende? Grund genug für ein Treffen von e|m|w-Redakteur Denni  mehr anzeigen >

    Zwölf Jahre stand Matthias Kurth an der Spitze der Bundesnetzagentur. Was macht er heute und wie blickt er auf das Projekt Energiewende? Grund genug für ein Treffen von e|m|w-Redakteur Dennis Fischer mit Matthias Kurth im heimischen Dreieich bei Frankfurt (Main).

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  • "Wir sind jetzt schlank und stark aufgestellt."
    Interview mit Daniel Klaus Henne, Geschäftsführer, Südweststrom
    Die Stadtwerkekooperation Südweststrom hat die Zahl ihrer Abteilungen und Projektteams dezimiert. Die Windprojektierung wurde eingemottet, während neue Themen wie Quartierskonzepte und Smart  mehr anzeigen >

    Die Stadtwerkekooperation Südweststrom hat die Zahl ihrer Abteilungen und Projektteams dezimiert. Die Windprojektierung wurde eingemottet, während neue Themen wie Quartierskonzepte und Smart-Meter-Rollout nachrücken. e|m|w-Redakteurin Michaela Tix fragte bei Geschäftsführer Daniel Klaus Henne nach, der nach dem Abtreten seiner beiden Kollegen den neuen Kurs als alleiniger Geschäftsführer verantwortet.

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Kommentar

  • Stabilität, Dekarbonisierung und Wirtschaftlichkeit durch ganzheitliche Energiewende
    von Von Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Honorarprofessor Bergische Universität Wuppertal und Geschäftsführer House of Energy e.V., Kassel
    Die umfassende Stromerzeugung mittels der regenerativen Energiequellen Sonne und Wind führt in Deutschland zu einer ausgeprägten und leistungsstarken Volatilität im elektrischen System.  mehr anzeigen >

    Die umfassende Stromerzeugung mittels der regenerativen Energiequellen Sonne und Wind führt in Deutschland zu einer ausgeprägten und leistungsstarken Volatilität im elektrischen System. Deren Beherrschung und der damit verbundene Umgang mit
    Strommangel und -überschuss stellen mittlerweile die zentrale technische Herausforderung dar. Die Systemstabilisierung
    kann nur durch ergänzende Kurzzeiteinspeisungen sowie neue Anwendungs- und Speichermöglichkeiten für Strom sichergestellt werden. Dabei nimmt die Kopplung der Energieformen Strom, Wärme und Gas durch die Power-to-XTechnologien eine zentrale Rolle ein und ermöglicht die Realisierung von Tages- und Wochenspeichern.

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Special: Chancen in der Wärmewende

  • Der Wärmesektor im Umbruch
    Die Zukunft ist erneuerbar und dezentral
    von Von Ingmar Kohl, Partner, Roland Berger
    Die Entwicklungen auf dem Strommarkt erfassen auch den Wärmemarkt. Dies hat einen kritischen Einfluss auf die Entwicklung der Wärmeversorgung und birgt Disruptionsrisiken für die Wirtsc  mehr anzeigen >

    Die Entwicklungen auf dem Strommarkt erfassen auch den Wärmemarkt. Dies hat einen kritischen Einfluss auf die Entwicklung der Wärmeversorgung und birgt Disruptionsrisiken für die Wirtschaftlichkeit bestehender Portfolios. Versorger müssen frühzeitig reagieren und eine umfassende Wärmestrategie 2030 definieren.

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  • Wärmewende grün gedacht
    Chancen durch Ersatzbrennstoffe, Biomasse und Quartiere
    von Von Matthias Funk, Technischer Vorstand, Stadtwerke Gießen
    Seit Anfang der 1980er-Jahre setzen die Stadtwerke Gießen konsequent auf den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und des innerstädtischen Wärmenetzes. Der nächste Schritt auf die  mehr anzeigen >

    Seit Anfang der 1980er-Jahre setzen die Stadtwerke Gießen konsequent auf den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und des innerstädtischen Wärmenetzes. Der nächste Schritt auf diesem Weg: eine zunehmende Nutzung von Energieträgern aus der Region – Biomasse, Restmüll, Klärschlamm sowie Asche. Dezentrale BHKW in Quartierskonzepten ergänzen die Strategie.

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  • "Alle benötigten Effizienztechnologien sind auf dem Markt verfügbar."
    Interview mit Manfred Greis, Generalbevollmächtigter, Viessmann
    Die deutsche Heizungsindustrie hat europaweit einen Marktanteil von rund 60 Prozent. Zu den Top Drei gehört der Heizungsbauer Viessmann aus dem hessischen Allendorf. Das Unternehmen konzentriert   mehr anzeigen >

    Die deutsche Heizungsindustrie hat europaweit einen Marktanteil von rund 60 Prozent. Zu den Top Drei gehört der Heizungsbauer Viessmann aus dem hessischen Allendorf. Das Unternehmen konzentriert sich mittlerweile längst nicht mehr nur auf Öl- und Gasheizungen, sondern hat beispielsweise auch Wärmepumpen im Programm. e|m|w- Redakteurin Stefanie Dierks sprach mit Manfred Greis über den Wandel im Heizungsmarkt. Greis verriet im Gespräch unter anderem, wie sich der Vertrieb durch das Internet ändert und welchen weiteren Einfluss die neuen Technologien auf das Geschäftsmodell haben.

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  • Hot Spot Datacenter
    Die grüne Revolution von Rechenzentren durch Abwärmenutzung
    von Von Dr. Jens Struckmeier, CTO, Cloud & Heat Technologies
    Die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft lässt den Bedarf an Rechenleistung rapide ansteigen. Dadurch sprießen immer mehr Rechenzentren aus dem Boden, die eine gigantische Menge a  mehr anzeigen >

    Die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft lässt den Bedarf an Rechenleistung rapide ansteigen. Dadurch sprießen immer mehr Rechenzentren aus dem Boden, die eine gigantische Menge an Wärme produzieren. Bislang gilt die Kühlung der Rechenzentren vor allem als ein zentraler Kostenfaktor für die Betreiber. Dabei vermögen neue Nutzungskonzepte die Abwärme der Serverstädte zugunsten einer Verringerung der operativen Kosten und nachhaltigen Energieeffizienz zu verwenden.

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  • Gebäudesanierung: Richtige Strategie bis 2050
    von Von Julia Fruth, Produktmanagerin, Enersis Europe und Eric Niemann, Berater, Nymoen Strategieberatung
    Kommunen und Städte sind gefordert: Bundesregierung und EU verlangen einen klaren Fahrplan, um Treibhausgase massiv zu reduzieren und Energie zu sparen. Ein wesentlicher Ansatz ist der Gebäu  mehr anzeigen >

    Kommunen und Städte sind gefordert: Bundesregierung und EU verlangen einen klaren Fahrplan, um Treibhausgase massiv zu reduzieren und Energie zu sparen. Ein wesentlicher Ansatz ist der Gebäudesektor. Sanierungsfahrpläne müssen einerseits die Kosten für Maßnahmen − wie Dämmung, den Austausch von Fenstern oder Heizungsanlagen − berücksichtigen. Andererseits müssen sie aufzeigen, in welchem Maße sich Energie und Emissionen einsparen lassen und welche Kostenbe- oder -entlastungen dabei entstehen.

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Prozesse & IKT

  • Der Clou beim Outsourcing
    von Von Bernhard Gandolf, Certified Management Consultant, Eisq
    Mehr als die Hälfte aller Fremdvergabeprojekte verfehlt die gesetzten Ziele. Verzichten lässt sich auf Outsourcing in der Regel trotzdem nicht. Wer eine Leistung auslagert, ist daher in der Pflicht,  mehr anzeigen >
    Mehr als die Hälfte aller Fremdvergabeprojekte verfehlt die gesetzten Ziele. Verzichten lässt sich auf Outsourcing in der Regel trotzdem nicht. Wer eine Leistung auslagert, ist daher in der Pflicht, diese gut zu beschreiben und zu steuern. Ein sogenannter Vendor Manager steuert die Fremdvergabe ganzheitlich und sorgt im Idealfall für die Identifikation mit dem Auftraggeber. Um die Fremdvergabe zum Erfolg zu machen, müssen drei wesentliche Punkte beachtet werden.  > Artikel oder gesamte Ausgabe kaufen    < weniger anzeigen

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